Wie funktioniert vernetzte Sorgekultur?

Bevor eine vernetzte palliative Versorgung beginnt, hat ein Mensch oftmals bereits viele Jahre mit einer schweren Erkrankung gelebt, immer mit der Hoffnung auf Heilung. 
Wenn eine Krankheit nicht heilbar und weit fortgeschritten ist, werden der Patient und seine Angehörigen mit einer unfassbaren Realität konfrontiert, die den Tod in den Blick rückt.
Das Leben neigt sich dem Ende zu und stellt Patienten und Angehörige vor neue Herausforderungen und Belastungen. Hier setzt die palliative Versorgung an.

Multidisziplinäres Team im Gespräch am Tisch, umgeben von Dokumenten und Sonnenblumen in heller Umgebung

So geht „Palliativ“

Patient & Hausarzt beschließen die Aufnahme in die
ambulante palliative Versorgung

Hausarzt erstellt Verordnung über palliative Versorgung / Weiterleitung an Krankenkasse und PKD (Palliativmedizinischer Konsiliardienst)

PKD-Koordinator nimmt Kontakt auf mit Patient bzw. Angehörigen und bespricht die Möglichkeiten der ambulanten Palliativversorgung

Individueller Bedarf wird ermittelt
Evtl. werden weitere Dienste (z.B. ambulante Pflege, Hospizgruppen) vermittelt
Bei Bedarf Unterstützung bei der Patientenverfügung/Vorsorgevollmacht

„Palliativ“-Mappe mit allen besprochenen Wünschen und Kontakt-Telefonnummern wird erstellt und verbleibt beim Patienten
24 Stunden Erreichbarkeit des Palliativ-Teams

Hausarzt bleibt Behandlungsführer und erster Ansprechpartner
Hausarzt und PKD arbeiten zusammen

Die erste Kontaktaufnahme zum Palliativnetz kann auch durch Angehörige, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser oder Hospizdienste usw. erfolgen. In jedem Fall wird der weitere Ablauf über die Koordinatorinnen in Absprache mit dem behandelnden Hausarzt initiiert.

Ausführliche Informationen erhalten Sie auf der Website des PKD:

Brigitte Hamm, Referentin

Palliativnetz Kreis Coesfeld e.V.

Alter Gartenweg 14
48249 Dülmen

Telefonische Erreichbarket:

Di + Do: 8:30 - 17:30

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